Indikation

Nasale Trigger

Nasale Trigger Nasale Trigger können das trigeminovaskuläre System direkt über die Nasenschleimhaut aktivieren und Migräneanfälle auslösen (11). Die Nasenschleimhaut selbst ist dicht mit sensiblen Fasern des Nervus trigeminus innerviert, insbesondere aus dem ophthalmischen (V1) und maxillären (V2) Ast. Diese Afferenzen…

Exogene Trigger

Exogene Trigger LichtGrelles oder flackerndes Licht ist einer der häufigsten berichteten exogenen Trigger. In populationsbasierten Studien geben etwa 30–60 % der Migränepatienten an, dass helles oder flackerndes Licht Attacken auslösen kann (14). In der American Migraine Prevalence and Prevention (AMPP)…

Endogene Trigger

Endogene Trigger StressStress ist der führende Trigger – bei ca. 80 % der Patienten spielt Stress eine wesentliche Rolle als Auslöser von Migräneattacken (1). Prospektive Erhebungen zeigen, dass sowohl der akute Stress als auch der Stressabfall nach einer Belastungsphase mit…

Trigger

Trigger Ein Migränetrigger ist ein zeitlich vor einer Attacke auftretender Einflussfaktor, der über neurobiologische Mechanismen (z. B. hypothalamische Dysregulation, veränderte neuronale Erregbarkeit, trigeminovaskuläre Aktivierung, CGRP-Freisetzung) die Reizschwelle überschreitet und dadurch eine klinische Migräneattacke mitverursacht oder zumindest begünstigt (1). Bei etwa…

Trigemino­vaskuläres System

Trigeminovaskuläres System Das trigeminovaskuläre System bildet den anatomisch-funktionellen Dreh- und Angelpunkt der Migränepathophysiologie (1). Es umfasst periphere nozizeptive Afferenzen des Nervus trigeminus, die Innervation meningealer Gefäße und der Dura, die Verschaltung im Hirnstamm (Nucleus spinalis nervi trigemini) sowie Projektionsbahnen zu…

CGRP

CGRP CGRP ist ein 37-Aminosäuren-Neuropeptid, das seit rund drei Jahrzehnten bekannt ist und im peripheren wie auch im zentralen Nervensystem exprimiert wird (1). Zahlreiche Organe werden von CGRP-haltigen Nervenfasern innerviert. Nach der Freisetzung von CGRP hat es (in Abhängigkeit von…

Migräne-Pathophysiologie

Migräne-Pathophysiologie In der Pathophysiologie der Migräne greifen vaskuläre und neuronale Systeme und ihre Schnittstellen eng ineinander. Neben der Gefäßtheorie umfasst die derzeit vorherrschende Theorie der Migränepathophysiologie die Rolle von Entzündung und neuronaler Freisetzung von Peptiden bei der Entstehung von Migränekopfschmerzen,…

Migräne

Migräne Migräne ist eine neurovaskuläre Störung, die durch wiederkehrende Kopfschmerzen gekennzeichnet ist (1). Oft sind sie von einem breit gefächerten Symptomkomplex, darunter einer sensorischen Überempfindlichkeit, autonom-vegetativen Störungen und kognitiven Symptomen begleitet (2). Fast immer besteht Appetitlosigkeit, zudem treten Übelkeit bei…

Divertikulose, Divertikulitis und Divertikelkrankheit

Divertikulose, Divertikulitis und Divertikelkrankheit Divertikel sind erworbene Ausstülpungen der Mukosa und Submukosa durch muskelschwache Lücken der Kolonwand. Die Divertikulose und die Divertikelkrankheit gehören zu den häufigsten gastroenterolgischen Erscheinungen und Krankheitsbildern. Jeder dritte bis zweite Deutsche muss damit rechnen, im Laufe…