Dr. JC EDITOR

Dr. JC EDITOR

Endogene Trigger

Endogene Trigger StressStress ist der führende Trigger – bei ca. 80 % der Patienten spielt Stress eine wesentliche Rolle als Auslöser von Migräneattacken (1). Prospektive Erhebungen zeigen, dass sowohl der akute Stress als auch der Stressabfall nach einer Belastungsphase mit…

Trigger

Trigger Ein Migränetrigger ist ein zeitlich vor einer Attacke auftretender Einflussfaktor, der über neurobiologische Mechanismen (z.B. hypothalamische Dysregulation, veränderte neuronale Erregbarkeit, trigeminovaskuläre Aktivierung, CGRP-Freisetzung) die Reizschwelle überschreitet und dadurch eine klinische Migräneattacke mitverursacht oder zumindest begünstigt (1). Bei etwa 75…

Trigemino­vaskuläres System

Trigeminovaskuläres System Das trigeminovaskuläre System bildet den anatomisch-funktionellen Dreh- und Angelpunkt der Migränepathophysiologie (1). Es umfasst periphere nozizeptive Afferenzen des Nervus trigeminus, die Innervation meningealer Gefäße und der Dura, die Verschaltung im Hirnstamm (Nucleus spinalis nervi trigemini) sowie Projektionsbahnen zu…

CGRP

CGRP CGRP ist ein 37-Aminosäuren-Neuropeptid, das seit rund drei Jahrzehnten bekannt ist und im peripheren wie auch im zentralen Nervensystem exprimiert wird (1). Zahlreiche Organe werden von CGRP-haltigen Nervenfasern innerviert. Nach der Freisetzung von CGRP hat es (in Abhängigkeit von…

Migräne-Pathophysiologie

Migräne-Pathophysiologie In der Pathophysiologie der Migräne greifen vaskuläre und neuronale Systeme und ihre Schnittstellen eng ineinander. Neben der Gefäßtheorie umfasst die derzeit vorherrschende Theorie der Migränepathophysiologie die Rolle von Entzündung und neuronaler Freisetzung von Peptiden bei der Entstehung von Migränekopfschmerzen,…

Migräne

Migräne Migräne ist eine neurovaskuläre Störung, die durch wiederkehrende Kopfschmerzen gekennzeichnet ist (1). Oft sind sie von einem breit gefächerten Symptomkomplex, darunter einer sensorischen Überempfindlichkeit, autonom-vegetativen Störungen und kognitiven Symptomen begleitet (2). Fast immer besteht Appetitlosigkeit, zudem treten Übelkeit bei…

Butyratmangel beim Reizdarmsyndrom

Butyratmangel beim Reizdarmsyndrom Dem Butyratmangel beim Reizdarmsyndrom (RDS, engl. IBS) liegt ein übergreifender Mechanismus bei verschiedenen RDS-Subtypen vor, nämlich eine gestörte epitheliale Aufnahme von Butyrat. In Kolonbiopsien von Patienten mit RDS vom Obstipations- und vom Diarrhoe-Typ (IBS-C bzw. IBS-D) wurde…

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom Das Reizdarmsyndrom, kurz RDS oder IBS (engl: Irritable Bowel Syndrome), ist eine häufige funktionelle Erkrankung des Gastrointestinaltrakts, die mit Bauchschmerzen, Blähungen sowie veränderten Stuhlgewohnheiten einhergeht. Klinisch werden unterschiedliche Typen unterschieden, insbesondere das obstipationsdominante Reizdarmsyndrom (IBS C), das diarrhödominante Reizdarmsyndrom…

Butyratmangel bei CED

Butyratmangel bei CED Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verursachen im Kolon einen Butyrat-Mangel. Mehrere Mechanismen sind dabei miteinander verknüpfte. Zentral sind eine inflammationsbedingte verminderte Aufnahme von Butyrat in die Kolonozyten, eine Dysbiose mit Verlust butyratbildender Bakterien sowie Veränderungen im Stoffwechsel der Epithelzellen, die…